Der Tag wurde begonnen mit einer Führung durch das einst selbstständige Tuchmacherstädtchen Lennep (heute Stadtteil von Remscheid). Lennep verfügt noch heute über eine Mittelalterliche Altstadt, die vom 2. Weltkrieg nahezu komplett verschont blieb. In Lennep befindet sich auch das Geburtshaus von Conrad Wilhelm Röntgen. Weiter ging es nach Solingen, wo die Gruppe „Schloss Burg“ besichtigte und bei einer weiteren Führung interessante Details zur Geschichte der Burg und deren Besitzer erfuhr. Gestärkt durch eine „Bergische Kaffeetafel“, die in einem netten Café in der Nähe der Burg serviert wurde, fuhren die Teilnehmer dann noch zur „Falknerei Bergisch Land“. In dieser Aufzuchtstation für Greifvögel konnte man unterschiedliche Arten (vom Steinkauz bis zum Weißkopfseeadler) nicht nur aus nächster Nähe betrachten, sondern in einer kleinen Flugschau auch „hautnah“ erfahren.
Einen kurzweiligen Abend verlebten rund 30 Teilnehmer beim Liederabend der KAB, der aufgrund der „Großwetterlage“ sicherheitshalber im Pfarrheim Grafenwald stattfand.
Auf die „Olympia-Route“ rund um Kirchhellen begab sich die KAB St. Josef bei ihrer diesjährigen Radtour.
Abends traf man sich dann zum traditionellen Maigrillen bei Familie Wessenbom an der Fernewaldstraße.
Bilder von der Josefmesse am 01. Mai.
Von der KAB und vom Förderverein/Stiftung wurden im Anschluss beim Frühschoppen im Pfarrheim Schecks an Pater Periya (als Indienhilfe gedacht) übergeben.
Ebenfalls einen Scheck der KAB erhielt das Friedensdorf in Oberhausen.
Zu einem 4 stündigen Kurs der „muTIGER Stiftung“ für Zivilcourage hatten KAB und kfd ins Pfarrheim eingeladen. Von zwei professionellen Trainern wurden den Teilnehmern Verantwortungsbewusstsein und Handlungskompetenz in kritischen Alltagssituationen vermittelt. Sich nicht körperlich einzubringen, sondern ein geschultes Auge für heikle Situationen zu entwickeln, war dabei ein Themenschwerpunkt. Des Weiteren ging es um Selbstbehauptung und das Senden von Antiopfersignalen. „Wie kann ich ein wirksames Gefahrenradar entwickeln oder andere Menschen gezielt zur Mithilfe in einer Not- oder Gefahrensituation auffordern?“ Aber auch über das richtige Absetzen eines Notrufs mit den fünf W-Fragen und über rechtliche Rahmenbedingungen wurde informiert. Dies war ein interessanter, spannender und für die Weiterentwicklung der persönlichen Selbstbehauptung hilfreicher Workshop - waren sich alle Teilnehmer einig.
Mit großem Interesse und Anteilnahme folgten 37 Mitglieder der KAB St. Josef, bei ihrem Besuch im Friedensdorf Oberhausen, den Ausführungendes Leiters Wolfgang Mertens. Während eines Rundgangs über das Gelände informierte er die Gruppe über die Anfänge der Arbeit in dieser Ein-richtung, immer neuen Herausforderungen, denen man sich stellen musste (wobei er auch offen über Fehler sprach, aus denen man jedoch gelernthabe) bis hin zu den heutigen Aufgaben bei der Betreuung und Versorgung von kriegsverletzten Kindern. Mit seiner sehr authentischen Art, in der er
über die Arbeit im Friedensdorf sprach, berührte er viele Teilnehmer auch emotional.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen in einer nahegelegenen Oberhausener Gaststätte fand, im Anschluss an den Besuch, noch ein angeregter Gedankenaustausch statt.
Bernhard Windmöller und Pater Periya besuchten im Herbst letzten Jahres die Heimat von Pater Periya in Indien. Aus 4000 Fotos hatten sie ca. 300 zusammengestellt. Mit Unterstützung des Fördervereins und der Stiftung organisierte die KAB den Abend.
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